Schönwalde I

Wurden in der Stadt Wohnungen gesucht waren es meist Studenten der Universität. Mit dem Bau des Kernkraftwerkes Lubmin fehlten Unterkünfte für die Bauleute und Arbeiter im Werk. So entstanden 1967 die ersten Wohnungen für die Arbeiter des KKW - Lubmin. Die Südstadt und Schönwalde I entstanden zwischen Anklamer Straße und Schönwalder Landstraße sowie zwischen Anklamer Straße und Hans-Beimler-Straße und Karl-Liebknecht-Ring. Die Straßen in der Südstadt erhielten Namen von Persönlichkeiten, die für ihr politisches Engagement ihr Leben verloren (Geschwister Scholl, Hans Beimler, Karl Krull u.a.). 1968 war im Zusammenhang mit der Errichtung des KKW in Lubmin der Grundstein für das Wohngebiet „Schönwalde I“ gelegt worden. Eine Wohnanlage in Plattenbauweise mit großen breiten Straßen wurde gebaut. Typisch für dieses Wohngebiet sind Wohnhäuser mit 5 bis 10 Etagen.

 

In den unteren Bereichen wurden Einkaufsmöglichkeiten geschaffen. Teilweise sind Giebel und Fassaden verklinkert. In Schönwalde I haben viele Straßennamen Bezug zur Kernphysik (Lise Meitner, Röntgenstr., Newtonstr.) und zur damaligen „Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft“. (Nikolajwweg, Mendelejwweg) Die Inbetriebnahme des 1. Blocks im KKW "Bruno Leuschner" in Lubmin war 1973.

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