der greifswalder

Ernst-Moritz Arndt und wie weiter?

Diesen Kommentar habe ich am 24. November 2009 auf http://www.pro-emau.de geschrieben.
Ich habe versucht den Studenten zu erklären, dass sie die Menschen außerhalb der UNI mit einbeziehen müssen. Selbst bei der Anhörung 2010 haben die Studierenden alle Argumente der Greifswalder für Arndt abgelehnt.

Zukunft kommt von Herkunft!

Sie kommen jedes Jahr. In kleinen Gruppen mit den Leinenbeutel voller Infos ziehen die Erstis von der Mensa durch die alte Hansestadt bis zur Universität immer ihren Tutoren lauschend. Mit leuchtenden Augen und voller Erwartung sitzen sie im Dom, feiern die Immatrikulation mit einem Fass Freibier des Oberbürgermeisters. Sie haben alles aus ihrer alten Heimat mitgebracht, Religion, Sitten und Bräuche, Schulbildung und die guten Wünsche der Eltern. Jugend und Leidenschaft lassen als bald erkennen, sie wollen den schweren Stein der Geschichte für einen Augenblick bewegen. Im Jetzt und heute Revolution zur Geschichte von gestern versuchen sie die alten Männer von den Säulen zu stürzen und glauben es recht zu tun. Die Menschen der Stadt mit dem schweren Stein der Geschichte stark verwurzelt stehen oft tief in der Schuld derselben und ehren sie. So geht die Zeit ins Land und die jungen Wilden gehen nach Jahren intensiven Studiums mit einem Diplom oder Doktor, manch Mal mit leicht ergrauten Schläfen in die Welt der Erkenntnis selbst ein Teil der Säule zu werden. So ein über 550-jähriger vorpommerscher Stein hat so seine Last. Ihn zu bewegen, ja da braucht man alle Menschen dieser Stadt.
Ernst Moritz Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf Rügen – damals Schwedisch-Pommern; † 29. Januar 1860 in Bonn) war ein deutscher Dichter, Revolutionär und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. In seiner Frühzeit kämpfte Arndt gegen das Leibeigentum, erreichte die Abschaffung im schwedischen Pommern, später widmete er sich hauptsächlich der Mobilisierung gegen Napoleon, wozu er in der Erweckung eines deutschen Nationalgefühls das geeignete Mittel sah. Arndt war Professor in Greifswald, musste wegen seiner antifranzösischen Propaganda jedoch vorübergehend flüchten. Nach den Karlsbader Beschlüssen wurde er von den monarchistischen Kräften als „Demagoge“ erneut verfolgt und erst 1840 rehabilitiert.

Den tiefen Ernst des Lebens zu verkünden
Winkt, weist und spielt die Allmacht aus Geschichten.
Die Vorwelt einzig darf die Nachwelt richten,
Die Gegenwart tappt taumelnd fort . . . . .
E.-M.-Arndt

Die Universität ehrte Arndt, als Vertreter der Philosophischen Fakultät im Figurenprogramm des Rubenow – Denkmals. Nach der 1840 erfolgten Rehabilitierung Arndts und den Missbrauch des Namens durch die Nazis erfolgt nun 2009/10 postum die Hinrichtung des Namens Ernst – Moritz Arndt?

04.03.2017
Am 18.01.2017 war es vollbracht. Die Universität Greifswald hat E.-M.-Arndt aus ihrem Namen gestrichen und sich selbst beschädigt. Für eine zweifelhafte und wage internationale Anerkennung wurde das Jahrhunderte alte Band der Greifswalder und Vorpommerschen Bürger mit der Universität gelöst.


Klaus Pretor

Düt un dat.

Der präsidiale Bundespfarrer soll die Einhaltung des Grundgesetzes beaufsichtigen und nicht zu kriegerischen Handlungen Deutschland`s weltweit aufrufen.

Am 17.03.2015 um 16.15 Uhr ist meine liebe Frau Gisela Pretor gegangen in das Zimmer von nebenan.   Traueranzeige (onClick auf Anzeige)


Mehr Haushaltsdisziplin 2015 in der Greifswalder Verwaltung anstatt ständig die Steuern zu erhöhen.


 Nein zum Denglich .
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Nein zur Internetüberwachung: yes we scan!

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