der greifswalder

 

Gedanken zu 30 Jahre Mauerfall und der Vereinigung von Deutschland.
1989 hatten die Parteien in der alten Bundesrepublik begonnen die Vereinigung von Ost und West aus Ihren Parteiprogrammen zu verbannen. Nun war es geschehen die Bürger der DDR haben in der friedlichen Revolution 1989 Ihrer Staatsführung den Rücken gekehrt und sie schließlich aus der politischen und gesellschaftlichen Macht gedrängt. Der Beitritts und Anschlusswille der Menschen im Osten wurde immer stärker so dass die politische Elite des Westens nicht umhinkam mit den Alliierten Besatzungsmächten eine Vereinigung auszuhandeln. In dieser Zeit bereitete sich auch das Kapital auf den Tag X vor einen neuen Absatzmarkt zu erschließen. Die Beitrittserklärung der DDR an die Bundesrepublik Deutschland wurde mit dem Einigungsvertrag besiegelt. Nun war es geschehen die Schmuddelkinder aus dem Osten gehörten plötzlich dazu. Es wurde von blühenden Landschaften geredet und vom Wohlstand für alle. Wirklich für alle? Plötzlich wurden die maroden Straßen im Osten erneuert. Die im Westen produzierte Ware sollte ja im Osten verkauft werden um dann die erzielten Gewinne und Steuern wieder in den Westen zu transferieren. Im Gegenzug wurden die Betriebe als lästige Kongruenz für marode erklärt und abgewickelt. So merkten die Menschen im Osten schnell ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld keine gesellschaftliche Teilhabe. Die Gleichgültigkeit im Westen dem Osten gegenüber wurde offen zur Schau getragen. Es entstand der Irrglaube nur der Westen müsste durch den Soli den Aufbau Ost alleine tragen. Als die Menschen im Osten genug von den Westwaren hatte, besannen sie sich auf Ihre alten Produckte und mussten wieder feststellen dass diese längst vom Westen patent- und markenrechtlich aufgekauft und im Westen produziert wurden. Auch die durch die eigenen Hände Arbeit entstandenen Wohnungen waren längst Spekulationsobjekt des westlichen Kapitalmarktes geworden. Zur gleichen Zeit hat die Bürgerrechtsbewegung die alte politische Elite der DDR abgewickelt und dafür gesorgt, dass sich in allen politischen und gesellschaftlichen Gremien die dritte und vierte Reihe der Westbeamten festsetzten konnte. Sie bestimmen nun über das Wohlergehen der Menschen im Osten. Derselbe Austausch der Führungsriege passierte in den Wirtschaftsunternehmen und Hochschulen. Jetzt nach 30 Jahren Deutsche Einheit stellt man fest, dass es keine Menschen aus dem Osten in Politik und Wirtschaft und in die elitäre Schicht der Gesellschaft geschafft haben. Die Dax Unternehmen sitzen im Westteil von Deutschland und werden wohl auch da bleiben. Die Geister, die ich rief werde ich nun nicht wieder los. Und so gehen der Gewinn und die Steuern immer noch in die alten Bundesländer. Entscheidungen im Bundestag werden immer noch gegen die Menschen im Osten entschieden. Siehe Renten, Frauenrechte, Mindestlohn und politische Teilhabe. Die Gewerkschaften im Osten wurden zerschlagen und von den west Gewerkschaften wird es billigend in Kauf genommen 30 Jahre nach Mauerfall immer noch zwei unterschiedliche Tarifverträge auszuhandeln und zu akzeptieren. Die Menschen im Osten werden für Ihre demokratische Leistung von 1989 immer noch abgestraft. Ein Demokratieverständnis kann sich so nicht entwickeln. Die Identität und Auffassung von Menschenwürde wurde systematisch versucht den Menschen im Osten dem aus dem Westen anzupassen. Bei Wiederstand gegen die derzeit Ablaufenden gesellschaftlichen Prozesse und einer eigenen Meinung im Osten wird man schnell einmal zum Nazi abgestempelt. Föderalismus sieht anders aus. Der Euro hat den Menschen auch kein Glück gebracht. Eine kollektive Endeignung von Geld und Zinsvermögen hat nur Raum für Spekulanten und unwirtschaftliche Staaten gebracht. Was wir jetzt haben ist die Reisefreiheit und die Freiheit unter einer Brücke zu nächtigen. Mir gefällt auch nicht, dass durch die Gutmenschen immer wieder neu bewertete politische Korrektheit dazu führt, uns unserer Sprache, unseren Helden und alten Vorbilder zu berauben. Selbst unserer uns jahrelang vorenthaltenen Zugehörigkeit als Pommern werden wir schon wieder los in dem man uns zu EU-Bürgern erklärt. Ich fühle mich nach 30 Jahren Bundesrepublik immer noch nicht willkommen in diesem Land welches das Land meiner Väter und Urgroßväter ist. 1951 in Greifswald geboren, muss ich mich dafür entschuldigen auf der falschen Seite von Deutschland zu leben.

Lasst es nicht dazu kommen. EU-Zensur


Düt un dat.

Die DDR nahm uns unsere pommersche Identität und landestypische Sprache.
Die Gutmenschen und Weltverbesserer nehmen uns unsere pommerschen Helden und unsere Geschichte.
Pommernland wird immer noch abgebrannt.

 

Am 17.03.2015 um 16.15 Uhr ist meine liebe Frau Gisela Pretor gegangen in das Zimmer von nebenan.   Traueranzeige (onClick auf Anzeige)


Mehr Haushaltsdisziplin 2019 in der Greifswalder Verwaltung anstatt ständig die Steuern zu erhöhen.


 Nein zum Denglich .
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Nein zur Internetüberwachung: yes we scan!

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